Törnempfehlungen ab Fleesensee
Die schönsten Yacht- und Bootstouren auf der Mecklenburgischen Seenplatte
Ein Yachturlaub ab Fleesensee ist der perfekte Einstieg in die faszinierende Wasserwelt der Mecklenburgischen Seenplatte. Vom SBS Yachthafenresort Fleesensee in Untergöhren aus starten Sie direkt in eine der schönsten Binnenwasserlandschaften Deutschlands – mit weiten Seen, stillen Kanälen, charmanten Hafenorten, viel Natur und unzähligen Möglichkeiten für Erholung, Kultur und Familienzeit. Unser Hafen bietet Ihnen dafür den idealen Ausgangspunkt: moderne Infrastruktur, persönliche Betreuung, gründliche Einweisung und mit dem Casa del Mare direkt vor Ort auch ein Restaurant, das schon am ersten Abend echtes Urlaubsgefühl aufkommen lässt. Die italienische Küche ist hervorragend, vor allem aber begeistert das Team dort mit ehrlichem, aufmerksamem und freundlichem Service. Wer am Anreisetag nicht direkt losfahren möchte, bleibt einfach noch eine Nacht im Hafen – der Liegeplatz ist für unsere Chartergäste kostenfrei. Bitte reservieren Sie im Casa del Mare (@opentable / 039932 501406) vorab, da es an vielen Abenden – nicht nur im Sommer – sehr gut besucht ist.
Damit Sie Ihre Zeit an Bord bestmöglich genießen können, haben wir für Sie zwei besonders schöne Wochentörns ab Fleesensee zusammengestellt.
Törnempfehlung 1
In einer Woche vom Fleesensee über Waren, Mirow und Rheinsberg zurück zum Fleesensee
Ihre Reise beginnt in unserem SBS Yachthafenresort Fleesensee in Untergöhren. Die Yachtübernahme ist ab 16:00 Uhr möglich. Nachdem Sie Ihr Gepäck in Ruhe verstaut haben, erfolgt – falls notwendig – Ihre intensive Chartereinweisung. Sobald die letzten Formalitäten erledigt sind und Sie mit Technik und Handhabung des Schiffes vertraut gemacht wurden, können Sie – je nach Uhrzeit und Wetter – bereits in Richtung Waren aufbrechen. Alternativ empfiehlt es sich absolut, den ersten Abend noch am Fleesensee zu genießen. Neben dem Casa del Mare bietet auch das Land Fleesensee viele Freizeitmöglichkeiten. Nach Entrichtung der Kurabgabe können Sie den Gemeindeshuttle nutzen, der Sie im Stundentakt bequem durch den Ort und zurück zum Hafen bringt.
Am nächsten Tag geht es von Untergöhren über den Kölpinsee nach Waren an der Müritz oder alternativ mit einem Zwischenstopp nach Sietow. Schon die Anfahrt stimmt wunderbar auf den Urlaub ein: viel Weite, Ruhe, glitzerndes Wasser und eine beeindruckende Seenlandschaft. Waren (Müritz) ist ein ideales Ziel für einen längeren Halt. Die Altstadt ist lebendig und schön restauriert, mit kleinen Läden, Cafés, Galerien und vielen Restaurants. Besonders familienfreundlich ist das Müritzeum, Deutschlands größtes Aquarium für heimische Süßwasserfische und ein spannendes Natur-Erlebnis-Zentrum für große und kleine Gäste – gerade auch bei durchwachsenem Wetter ein echtes Highlight. Wer mit Kindern reist, findet in Waren außerdem Spielplätze, Eisdielen und viel Platz zum Bummeln am Wasser. In den Sommermonaten sorgen die Freiluftspiele Waren/Müritz mit der bekannten Müritz-Saga zusätzlich für einen besonderen Abend. Wenn Sie es lieber ruhiger mögen, ist Klink mit seiner schönen Lage an der Müritz und dem markanten Schloss ein guter Zwischenstopp für eine gemütliche Pause mit Blick aufs Wasser.
Am dritten Tag fahren Sie weiter in Richtung Mirow. Hinter Waren öffnet sich die große Müritz, der größte Binnensee Deutschlands. Sie wirkt nicht umsonst oft wie ein kleines Meer. Bei Wind kann es hier schnell unruhig werden, daher ist ein genauer Blick auf die Wettervorhersage vor der Überfahrt sehr wichtig. Gäste mit Charterschein müssen die Müritz entlang der Betonnung ohne längeren Halt direkt überqueren. Für Gäste mit Sportbootführerschein Binnen lohnt sich unterwegs ein Zwischenstopp in Röbel, wo Sie einen wunderschönen Blick über die Müritz genießen können. Auch Vipperow oder Rechlin sind schöne Stationen entlang der Strecke. Nach der großen offenen Wasserfläche wird die Fahrt später auf der Müritz-Havel-Wasserstraße wieder ruhiger und naturnäher, bis Sie schließlich Mirow erreichen. Mirow ist ein herrlich entspannter Ort mit viel Wasser, viel Grün und einem ganz besonderen Flair. Das Schloss Mirow und die kleine Inselanlage sind sehenswert, aber vor allem punktet Mirow mit seiner entspannten Atmosphäre, guten Möglichkeiten zum Spazierengehen und kleinen Pausen direkt am Wasser. Für Familien ist die ruhige Umgebung ideal, um einfach einmal durchzuatmen.
Am vierten und fünften Tag führt die Route weiter von Mirow nach Rheinsberg – eine besonders schöne Etappe durch miteinander verbundene Seen, Schleusen und ausgedehnte Wälder. Über den Zotzensee, den Mössensee, den Vilzsee, die Schleuse Diemitz, später den Labussee und die Schleuse Canow erleben Sie die Mecklenburgische Seenplatte von ihrer besonders stillen, naturverbundenen Seite. In den Sommermonaten sollten Sie an den Schleusen Wartezeiten einkalkulieren – was aber kein Nachteil sein muss, denn gerade dort kommt man oft ins Gespräch mit anderen Wasserwanderern. Hinter der Schleuse Canow fahren Sie weiter über den Canower See, später durch Kleinzerlang, an der Marina Wolfsbruch vorbei und weiter in die Rheinsberger Gewässer. Unterwegs heißt es: Natur schauen, entschleunigen, kleine Badepausen genießen und einfach die Landschaft wirken lassen. Bei dieser Strecke sollten Sie in Fahrtrichtung unbedingt am rechten Ufer bleiben und auf die Stellnetze achten.
Rheinsberg ist dann ein wunderbares Ziel für einen ausgedehnteren Aufenthalt. Die kleine Stadt ist bekannt für ihr Schloss und den Park, aber auch ohne großes Kulturprogramm lohnt sich ein Stopp hier sehr. Der Ort wirkt elegant und gleichzeitig entspannt, die Uferpromenade ist schön, und die Altstadt eignet sich prima für einen gemütlichen Abendspaziergang. Für Familien gibt es genug Raum zum Entdecken, für Genießer schöne Einkehrmöglichkeiten und für Bootsfahrer eine herrliche Kulisse. Anlegeplätze gibt es etwa im Stadthafen Rheinsberg oder im Hafendorf – eine rechtzeitige Ankunft oder ein kurzer Anruf vorab sind ratsam, da die Liegeplätze begrenzt sind.
Am fünften Tag geht es in gemütlichem Tempo wieder ein Stück zurück, denn gerade diese Seenlandschaft lädt dazu ein, nicht nur Strecke zu machen, sondern den Weg bewusst zu genießen. Über den Rheinsberger See, den Schlabornsee, den Tietzowsee, den Großen Prebelowsee und weiter in Richtung Kleiner Pälitzsee fahren Sie durch eine wunderbar stille Wasserlandschaft. Alternativ bietet sich ein Zwischenstopp an der Marina Wolfsbruch an. Unsere ganz persönliche Empfehlung für diesen Abend ist jedoch der Anleger bzw. das Restaurant „BOOT & MEHR“am Kleinen Pälitzsee. Dort erleben Sie – nach dem Fleesensee ;)– einen der schönsten Sonnenuntergänge der gesamten Tour. Bitte rufen Sie rechtzeitig an und fragen Sie nach einem freien Liegeplatz.
Am sechsten Tag fahren Sie vom Kleinen Pälitzsee über Canow, Diemitz und Mirow in Richtung Rechlin. Auch hier sollten Sie Wartezeiten an den Schleusen einplanen. Die Strecke ist abwechslungsreich und führt erneut durch einige der schönsten Wasserabschnitte der Region. Ein lohnender Abstecher ist der Müritzarm in Richtung Buchholz, wer es ruhig und etwas abseits mag. In Vipperow gibt es in der Fischerei köstlichen frischen oder geräucherten Fisch – perfekt für einen unkomplizierten Zwischenstopp. In Rechlin lohnt sich besonders das Luftfahrttechnische Museum, und wer die Region einmal aus einer ganz anderen Perspektive sehen möchte, kann sich dort auch nach Rundflügen erkundigen.
Am siebten und letzten Tag geht es von Rechlin zurück zum Fleesensee. Für Charterscheinkunden gilt auf der Müritz erneut die direkte Überfahrt entlang der Betonnung. Auch hier sollte das Wetter aufmerksam beobachtet werden. Wer einen Führerschein besitzt, kann unterwegs noch einmal einen Zwischenstopp einlegen. Später gelangen Sie über die Binnenmüritz, den Reekkanal, vorbei an Eldenburg, zurück auf den Kölpinsee und schließlich wieder zum Fleesensee. Dort angekommen, legen Sie entspannt in unserem Hafen an und genießen Ihren letzten Abend oder die letzten Stunden an Bord – oder vielleicht noch einmal im Casa del Mare, wenn Sie sich zum Abschluss Ihrer Reise verwöhnen lassen möchten.
Törnempfehlung 2
In einer Woche vom Fleesensee über Plau, Lübz, Parchim und Schwerin zurück
Auch diese Route beginnt in unserem SBS Yachthafenresort Fleesensee in Untergöhren. Die Yachtübernahme ist ab 16:00 Uhr möglich. Nach dem Einräumen des Schiffes und – falls erforderlich – Ihrer Chartereinweisung können Sie je nach Uhrzeit bereits in Richtung Malchow aufbrechen. Wer den ersten Abend lieber ganz entspannt verbringen möchte, bleibt noch im Hafen, genießt den kostenfreien Liegeplatz als Chartergast und kehrt im Casa del Mare ein. Gerade zum Start der Reise ist das ein wunderbarer Auftakt. Alternativ nutzen Sie die Freizeitmöglichkeiten rund um Land Fleesensee, die Sie bequem mit dem Gemeindeshuttle erreichen können.
Die eigentliche Tour startet in Richtung Malchow und weiter nach Plau am See. Schon kurz nach der Drehbrücke in Malchow, die tagsüber zu jeder vollen Stunde öffnet, zeigt sich linker Hand die schöne Klosteranlage. In Malchow selbst lohnt es sich, einen kleinen Bummel einzuplanen: Restaurants, kleine Läden und das DDR-Museum machen den Ort besonders sympathisch. Für Familien ist Malchow ohnehin ein sehr guter Zwischenstopp, denn hier warten mit Sommerrodelbahn und Affenwald gleich zwei echte Highlights für Kinder. Danach fahren Sie durch eine urige, wasserreiche Landschaft weiter Richtung Petersdorf, unter der Autobahnbrücke hindurch bis nach Lenz. Bei der Ausfahrt aus dem Lenzer Kanal ist Aufmerksamkeit gefragt – dort kann es eng werden, und entgegenkommende Schiffe machen das Manöver anspruchsvoller. Danach öffnet sich der Plauer See, der für Charterscheinkunden auf direktem Weg zu queren ist. Plau am See gehört zu unseren Lieblingszielen. Der Ort ist charmant, lebendig und gleichzeitig entspannt. Kleine Boutiquen, Kunsthandwerksläden, Restaurants, die historische Hubbrücke und die Uferpromenade schaffen echtes Urlaubsgefühl. Wer noch Zeit und Lust hat, kann durch die Altstadt schlendern oder ganz gemütlich am Wasser sitzen.
Am zweiten Tag geht es weiter nach Lübz. Diese Etappe führt durch eine wunderschöne Landschaft mit Feldern, Wiesen, Wäldern und viel Wasser. Vom Boot aus lassen sich mit etwas Glück zahlreiche Vögel und andere Tiere beobachten. Lübz selbst ist als Brauereistadt bekannt und bietet mit dem Planetarium und der Lübzer Brauerei interessante Ausflugsziele. Gleichzeitig ist die Altstadt klein genug, um sie entspannt zu Fuß zu erkunden – ideal für einen gemütlichen Tag ohne Hektik.
Am dritten Tag fahren Sie von Lübz über Parchim nach Garwitz. Parchim ist eine Stadt mit viel Geschichte, aber auch mit einer lebendigen Mischung aus Altstadt, Natur und modernem Leben. Besonders schön ist der Bereich rund um den Stadthafen und die Fachwerkhäuser. Wer Lust auf einen Stadtbummel hat, kann hier gut ein paar Stunden verbringen. Für Familien ist auch der Wasserwanderrastplatz Matzlow-Garwitz mit Freibad ein schöner Halt. Garwitz selbst wirkt sehr ruhig und naturnah – perfekt für einen entspannten Abend am Wasser.
Am vierten Tag geht es weiter von Garwitz nach Schwerin. Sie befahren die Müritz-Elde-Wasserstraße und gelangen später in den Störkanal, der Sie zum Schweriner See führt. Besonders beeindruckend ist auf dieser Strecke die Landschaft der Lewitz, eines bedeutenden Vogel- und Naturschutzgebietes. Hier erleben Sie eine Region, die Ruhe, Natur und Weite in besonderer Weise verbindet. Mit etwas Glück sehen Sie unterwegs seltene Vogelarten oder sogar Fischotter. Auf der Störwasserstraße selbst gibt es keine Liegeplätze, deshalb sollte dieser Abschnitt zügig durchfahren werden. Sobald Sie jedoch die Schweriner Seen erreichen, öffnet sich ein weiteres ganz besonderes Reiseziel: Schwerin mit seinem weltberühmten Schloss, das malerisch auf einer Insel liegt. Schon allein der Blick vom Wasser auf das Schloss ist ein echtes Highlight dieser Tour. In Schwerin gibt es außerdem viele Möglichkeiten für Familien und aktive Urlauber: den Zoo Schwerin, das Schlossmuseum, schöne Gärten, eine Stadtrundfahrt im Doppelstockbus, Spielplätze, Cafés und bei gutem Wetter oft ein sehr lebendiges Stadtbild. Wer gut essen gehen möchte, dem empfehlen wir nach wie vor THE CUBE – by Mika – bitte unbedingt reservieren.
Am fünften Tag geht es von Schwerin zurück nach Parchim. Die Rückfahrt über den Störkanal und die Müritz-Elde-Wasserstraße ist landschaftlich wieder sehr reizvoll. Zurück in Parchim können Sie das erkunden, was Sie auf dem Hinweg vielleicht ausgelassen haben: die schöne Altstadt, den Stadthafen, kleine Plätze, restaurierte Häuser und viel ruhige mecklenburgische Atmosphäre. Gerade wer nicht ständig Programm möchte, sondern lieber gemütlich durch eine Stadt spaziert und sich treiben lässt, wird Parchim mögen.
Am sechsten Tag fahren Sie von Parchim zurück nach Plau. Diese Etappe ist etwas länger, dafür aber landschaftlich besonders schön. Mecklenburg zeigt sich hier von seiner ganzen Vielfalt: Wälder, Felder, sanfte Hügel und kleine Orte ziehen vorbei, besonders zur Rapsblüte ist diese Strecke eindrucksvoll. In Plau angekommen, können Sie noch einmal bewusst Urlaubsatmosphäre genießen. Vielleicht bleibt Zeit für den Burgturm, die Hubbrücke, die Schleusenanlage, die Schauimkerei oder einen Besuch im Ökohof. Vielleicht holen Sie aber auch einfach das nach, was Sie auf dem Hinweg nicht geschafft haben – ein ruhiges Abendessen, einen Bummel oder nur einen letzten schönen Sonnenuntergang am Wasser.
Am siebten und letzten Tag treten Sie den Rückweg von Plau über Malchow zum Fleesensee an. Wer einen Bootsführerschein besitzt, kann auf dem Weg noch einen zusätzlichen Abstecher ans Südende des Plauer Sees oder einen kleinen Landgang Richtung Bad Stuer und ins Tal der Eisvögel unternehmen. Sehr beliebt – gerade bei Familien – ist der Bärenwald, der mit einem naturnahen Spaziergang verbunden werden kann. Charterscheinkunden fahren den Plauer See wieder auf direktem Weg. Später geht es zurück über den Lenzer Hafen, die Petersdorfer See und nach Malchow, wo es – wenn die Kinder noch Energie haben – durchaus noch einmal Richtung Sommerrodelbahn oder Affenwald gehen kann. Danach fahren Sie entspannt zurück in den Fleesensee und schließlich in unseren Hafen im SBS Yachthafenresort Fleesensee.
Noch ein Hinweis für Ihre Reiseplanung
Ganz bewusst sprechen wir bei Restaurants entlang der Strecke nur sehr zurückhaltend Empfehlungen aus. Geschmäcker sind verschieden, und in einer stark saisongeprägten Region ändern sich Qualität, Öffnungszeiten und Angebote immer wieder. Unser Rat: Sprechen Sie unterwegs mit anderen Wasserwanderern, fragen Sie in den Häfen nach aktuellen Tipps oder schauen Sie bei Google oder TripAdvisor nach den neuesten Bewertungen. Gern teilen wir vor Ihrer Abfahrt auch die aktuellsten Erfahrungen mit Ihnen, die uns zu Ohren gekommen sind.
Die genannten kulturellen und touristischen Highlights sind selbstverständlich kein Pflichtprogramm, sondern nur als Inspiration gedacht. Wer einfach abschalten möchte, kann die Natur, Häfen und Orte entlang der Strecke natürlich auch ganz entspannt zu Fuß oder mit dem Fahrrad entdecken. Auf feste Öffnungszeiten oder Telefonnummern verzichten wir bewusst, da sich hier erfahrungsgemäß häufig etwas ändert.
Wir wünschen Ihnen eine fantastische Woche an Bord, viel Freude auf dem Wasser und eine unvergessliche Zeit auf der Mecklenburgischen Seenplatte.
Ihr SBS Team

